Canon baut Einsteiger-DSLRs ohne Mittenkontakt im Blitzschuh, so dass günstige Blitzgeräte von Drittherstellern inkompatibel sind und man teure Canon-Blitze kaufen muss. Aber – muss man das wirklich? Nicht unbedingt! Hier sind ein paar Alternativen:

Das Wichtigste in Kürze: Es geht tatsächlich!

Man muss keine 275€ oder gar über 500€ ausgeben, wenn man mit den „betroffenen“ Kameras einen Aufsteckblitz verwenden möchte. Ich habe Wege gefunden, auch die günstigsten, manuellen Mittenkontaktblitze, die es neu ab ca. 50€, gebraucht noch günstiger gibt, an den verkrüppelten Kameras zu betreiben! Weiter unten steht, wie. Hier erstmal eine aufsteigend nach dem Preis sortierte Liste von mir empfohlener Lösungen, die funktionieren. Mehr Details kannst du dann weiter unten lesen. Lösung 3 habe ich selbst getestet. Lösungen 1 und 2 wurden mit als funktionierend berichtet.

(Die hier angegebenen Preise hier sind Amazon-Preise vom Februar 2020, de Links sind Affiliate-Links:)

  1. 81€: Der Blitz Godox TT350C für Montage direkt auf der Kamera. Kein entfesseltes Blitzen. Leitzahl 36, also recht wenig Blitzleistung. Aber der Blitz ist dafür leicht und kompakt.
  2. 125€: Der Funkauslöser Godox X1T-C mit dem Blitz Godox TT350C. Wie Nr. 1, aber mit Option zum entfesselten Blitzen.
  3. 140€: Ein Paar Yongnuo YN622C II Funktrigger und der Blitz Yongnuo YN-560. Viel Power mit Leitzahl 56, entfesseltes Blitzen. Nachteil: Unter dem Blitz muss ein Funkempfänger montiert werden. Der interne Funkempfänger des Blitzes kann hier nicht verwendet werden.

Bitte beachte: Ggf. musst du Firmware von Blitz oder Funktriggern aktualisieren, um die Kompatibilität mit der Kamera herzustellen. Details zu benötigten Firmware-Versionen siehe weiter unten.

Warum lässt Canon den Mittenkontakt im Blitzschuh weg?

Das Problem: Links ein Blitz mit Mittenkontakt, rechts die Canon EOS 2000D ohne Mittenkontakt im Blitzschuh. So gibt es keinen elektrischen Kontakt, der Blitz kann nicht ausgelöst werden. Nur Blitze mit den 4 Canon-proprietären Kontakten, die im Blitzschuh der Kamera vorhanden sind, sind kompatibel mit der Kamera.

 

So sieht ein richtiger Canon-Blitzschuh aus, mit Mittenkontakt (links). Im Vergleich dazu der der Canon EOS 2000D (rechts).

 

Bei den Einsteiger-Kameras EOS 250D, EOS 2000D und EOS 4000D (das sind die mir bekannten Modelle ohne Mittenkontakt, die in Deutschland erhältlich sind – falls es weitere gibt, freue ich mich über einen Kommentar!) fehlt der Mittenkontakt im Blitzschuh, der normalerweise dafür sorgt, dass jeder Aufsteckblitz zumindest in der Grundfunktion (dem Auslösen des Blitzes) mit jeder Kamera, auch herstellerübergreifend, kompatibel ist. Funktionen, die herstellerspezifische Kontakte bzw. Kommunikation erfordern, wie die TTL-Automatik, Highspeed-Blitzen, automatische Steuerung des Blitz-Zooms gemäß der Objektivbrennweite oder auch die Steuerung der Blitzleistung von der Kamera aus, sind über den Mittenkontakt nicht möglich. Nur das pure Auslösen. Elektrisch wird da einfach ein Stromkreis geschlossen, ganz simpel. Der Mittenkontakt ist sozusagen der „kleinste gemeinsame Nenner“ bei allen gängigen Blitzgeräten und Kameras. Bzw. er war es über viele Jahrzehnte. Denn Canon hat ihn nun bei einigen Kameras weggelassen. Das führte dazu, dass (zunächst) nur noch Blitzgeräte von Canon mit den betroffenen Kameras kompatibel waren. Canon-Blitzgeräte sind zum Teil um ein Vielfaches teurer als entsprechende Blitzgeräte von asiatischen Drittherstellern wie Yongnuo, Neewer, Godox. Sie sind auch besser als diese, aber viele Fotografen – auch ich – sind der Meinung, dass das den weitaus höheren Preis nicht rechtfertigt.

Das ist ganz klar eine Marketingmaßnahme. Canon möchte ganz offensichtlich damit bewirken, dass Benutzer dieser Kameras keine Drittherstellerblitze, sondern die weitaus teureren Canon-Blitze kaufen. Das hat allerdings auch zur Folge, dass z.B. Betreiber eines Studios mit teurer Blitzausrüstung, die meist nur über den Mittenkontakt ausgelöst wird, in die Röhre schauen. Eine 20.000€ teure Blitzanlage von Broncolor zum Beispiel. Der Funkauslöser dieser Blitzanlage hat nämlich – du hast es sicher schon erraten – nur einen Mittenkontakt. Nun haben die wenigsten Studiobesitzer eine Einsteigerkamera. Dennoch: Wenn du z.B. als Anfänger mal ein Studio mietest und die dort vorhande Lichttechnik nutzen möchtest, hast du mit dieser Kamera schlechte Karten. Bis heute 🙂 Für ca. 70€ bekommst du nämlich ein Yongnuo-Funktrigger-Paar, das das Problem beseitigt. Siehe weiter unten.

Dies ist eine Informationssammlung

Dieser Artikel soll eine (ggf. wachsende) Informationssammlung dazu werden, welche Drittherstellerblitze bzw. Funkauslöser kompatibel mit den betroffenen Canon-Kameras sind. Einige Hersteller rüsten diese Kompatibilität übrigens auch in Form von Firmware-Updates ihrer Geräte nach.

Wenn du also ergänzende Informationen oder Korrekturen hast, zögere bitte nicht, sie in die Kommentare zu schreiben. Ich werde dann den Artikel entsprechend abändern.

Die Amazon-Links in diesem Artikel sind Affiliate-Links. Wenn du über sie einkaufst, unterstützt du mich indirekt, indem ich einen kleinen Prozentsatz deines Kaufbetrags bekomme. Der Einkauf wird dadurch für dich nicht teurer. Für diese Unterstützung danke ich dir schonmal sehr!

Besten Dank an dieser Stelle an die hilfsbereiten Mitglieder in den Facebook-Gruppen, die mir bei der Recherche sehr geholfen haben: Florian und Björn aus „Fotografieren mit Blitz lernen mit Stephan Wiesner„, Ralf, Patrick, Gerhard und Tim aus „Zusammenschluss aller (Hobby-)Fotografen„. Dank auch an das Fotohaus Zacharias in Ingolstadt fürs Ausleihen einer Canon EOS 2000D zum Testen sowie Andreas Hartmann fürs Ausleihen eines Blitzgerätes zum Testen.

Wege zur Kompatibilität

Mittlerweile haben einige Dritthersteller reagiert und ihre Blitze mit den betroffenen Canon-Kameras kompatibel gemacht. Das geht freilich nur bei Blitzgeräten, die die zusätzlichen Kontakte für o.g. herstellerspezifische Sonderfunktionen besitzen, das heißt i.d.R., bei Blitzen, die Canon E-TTL, HSS, Zoom usw. unterstützen (denn über den Mittenkontakt kann die Kamera den Blitz ja nicht auslösen. Sie muss dazu diese Zusatzkontakte nutzen). Das sind nicht die besonders günstigen, rein manuellen Blitze für unter 100€ wie der so beliebte Yongnuo YN-560. Jene besitzen meist nur den Mittenkontakt und keine herstellerspezifischen Zusatzkontakte. Daher können diese beim besten Willen nicht kompatibel gemacht werden. Die Blitze passen zwar mechanisch auf den Blitzschuh, aber es kommt kein elektrischer Kontakt zustande.

Aber einige Blitzhersteller rüsten ihre Canon-E-TTL-kompatiblen Blitze (also die mit den Canon-spezifischen Zusatzkontakten, die auch auf der Kamera zu finden sind) per Firmware-Update so auf, dass sie über die Canon-spezifischen Zusatzkontakte den Auslöse-Impuls entgegennehmen. Nicht ganz so günstig, aber immerhin noch günstiger als die Blitze von Canon.

Auch gibt es Funk-Trigger-Paare, die auf ihrer Senderseite den Triggerimpuls von der Kamera über die Canon-Zusatzkontakte entgegennehmen, ihn aber auf der Empfängerseite über den Mittenkontakt wieder abgeben. Und genau das ist die Lösung, um auch jeden billigen / günstigen Mittenkontaktblitz an den verkrüppelten Canon-Kameras betreiben zu können. Das funktioniert z.B. mit einem Paar Yongnuo YN622CII (nach Firmware-Update auf v1.08 oder neuer)

Kontaktprobleme

Bei meinen Tests hatte ich allerdings auch Fälle, bei denen ein Blitz, der eigentlich auslösen müsste, gar nicht oder nur sehr unzuverlässig auslöste. Das lag in allen Fällen daran, dass der Mittenkontakt des Blitzes nicht ordentlich mit dem Mittenkontakt des Funkempfängers verbunden werden konnte, weil der Blitzschuh des Funkempfängers mechanisch nicht 100%ig mit dem Blitz-Fuß kompatibel war. Das passierte z.B. beim Aufstecken eines Godox-Blitzes mit Sony-MI-Kontakten auf den Yongnuo YN-622CII. Geht nicht richtig draufzustecken und gibt darum keinen Kontakt. Mit Gewalt oder Bearbeitung des Schuhs auf dem Empfänger mit dem Dremel mag es gehen, aber da ich den Funkempfänger nur geliehen hatte für den Test, habe ich von MacGyver-Lösungen absehen müssen.

Also: Wenn du eine Kombi aus Funkempfänger und Blitz verwenden möchtest, bei der unklar ist, ob das mechanisch (und daher auch elektrisch) exakt passt, probiere es erst einmal aus, bevor du kaufst!

Was ich nicht zum Laufen gebracht habe, war TTL. Auch mit einem Canon-E-TTL-fähigen Neewer-Blitz und der E-TTL-fähigen Funkstrecke YN622CII ging das nicht. Zwar war erkennbar, dass die Kamera Daten an den Blitz sendet wie z.B. die aktuell eingestellte Blende und die Brennweite (Blitz-Zoom). Aber die Auslösung funktionierte nicht. Ich vermute, das war ein Kontaktproblem. Leider habe ich daher keine Lösung für einen TTL-fähigen Blitz parat. Wenn jemand eine erprobte Lösung mit TTL-Unterstützung hat, schreibt es doch bitte in die Kommentare!

 

 

Das Testmaterial

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Kompatibilitätsliste

Von mir getestete Lösungen (Yongnuo):

Beide Funktrigger-Paare kosten derzeit (Stand Februar 2020) ca. 75€. Zusammen mit einem 60€-Blitzgerät sind das 135€, für die du eine super Lösung für entfesseltes manuelles Blitzen bekommst. Du kannst damit übrigens beliebig viele Blitze steuern. Nur brauchst du halt zu jedem weiteren Blitz nochmal einen (einzelnen)  Yongnuo YN622C II als Empfänger. Oder du versetzt die weiteren Blitzgeräte in den S1-Modus (optischer Slave), in dem sie einfach mitblitzen. Das funktioniert allerdings nur dann zuverlässig, wenn das Licht des Hauptblitzes die Sensoren der S1-Blitze in ausreichender Menge trifft. Outdoor kann das schwierig bis unmöglich sein. In nicht zu großen Räumen, in denen sich Licht gut verbreitet (weiße Wände…), funktioniert das meist ganz gut.

Die Yongnuo YN622C II besitzen übrigens einen PC-Sync-Kabel-Anschluss, so dass auch jeder Blitz mit PC-Sync-Kabel-Anschluss genutzt werden kann. („PC“ hat hier nichts mit dem „Personal Computer“ zu tun, sondern steht für „Prontor/Compur“, eine Art von Kameraverschluss in alten Großformatkameras). Auf diese Weise lässt sich fast jeder alte Blitz, der bei Ebay für 10€ geschossen werden kann, betreiben!

Von Godox bekommst du eine Lösung fürs entfesselte Blitzen noch günstiger (125€) und mit dem Vorteil, dass der Empfänger direkt im Blitz integriert ist, also nicht unter den Blitz montiert werden muss. Diese Variante ist hier nicht aufgelistet, weil ich sie nicht selbst getestet habe. Siehe weiter unten im Abschnitt „Weitere, recherchierte Lösungen“. Das wäre die Lösung mit dem Funktrigger Godox X1T-C und dem Blitz Godox TT350C. Aber Achtung: Dieser Blitz hat deutlich weniger Power als der o.g. Yongnuo!

Weitere, recherchierte Lösungen (Godox):

Meine Recherche hat ergeben, dass außerdem wohl folgende Blitze und Funktransmitter mit den betroffenen Canon-Kameras kompatibel sind (habe ich aber selbst nicht getestet):

  • Godox V860IIC nach Firmware-Update vom April 2019 oder neuer
  • Godox TT350C nach Firmware-Update vom April 2019 oder neuer – dieser kompakte Systemblitz kostet nur ca. 75€, hat aber auch nur eine Leitzahl von 36 (was aber für viele Anwendungen ausreicht)
  • Godox V350C nach Firmware-Update vom April 2019 oder neuer. Der Hauptunterschied zum TT350C scheint zu sein, dass der TT350C mit herkömmlichen AA-Akkus bzw. AA-Batterien betreibbar ist, während der V350C einen speziellen Li-Ion-Akku besitzt. Letzterer hat den Vorteil, dass die Nachladezeit des Blitzes deutlich geringer sein soll als mit AA-Akkus. Allerdings ist ein Zweitakku deutlich teurer als Ersatz-AA-Akkus.
  • Der Funktransmitter Godox X1T-C, der zum entfesselten Blitzen mit o.g. Godox-Blitzen notwendig ist, nach Firmware-Update vom April 2019 oder neuer

Was nicht funktioniert:

Alle Tests mit folgenden Funkauslösern schlugen fehl:

  • Yongnuo YN603C II Transmitter – diese übertragen zwar tatsächlich Daten von der Kamera zum Funkempfänger und – falls am Empfänger angeschlossen – zum TTL-fähigen Blitz, wie z.B. die eingestellte Blende, aber die Blitzauslösung funktioniert nicht.
  • Yongnuo YN560TX – man kann hiermit grundsätzlich entweder an einen Yongnuo YN-560 Blitz direkt funken, oder man kann den Yongnuo YN622C II im „560-Modus“ als Empfänger verwenden und dort einen (beliebigen) Blitz anschließen. Beide Varianten lösen den Blitz aber mit der getesteten Canon EOS 2000D nicht aus.
  • Ein Hähnel Fernauslöser für Canon (genaues Modell unbekannt, der Sender hat aber die Canon-spezifischen Blitzkontakte)
  • Was mit keinem der getesteten Blitze funktioniert hat, war das Auslösen, wenn der Blitz direkt auf der Kamera montiert war. Auch der getestete Neewer NW985, ein Canon-TTL-Blitz, hat dann nicht ausgelöst. Es gibt aber Blitze von Godox, die auf der Kamera funktionieren. Siehe weiter oben.

Was vielleicht funktioniert:

Ungetestet, könnte aber funktionieren:

  • Als Alternative wurde in einer Facebook-Gruppe auch eine Kombination aus Pocket Wizard und einem alten Blitz wie z.B. dem Metz CT54 genannt (ungetestet; Blitz muss per Kabel mit dem Empfänger verbunden werden). – Der Metz-Blitz steht hier stellvertretend für jeden beliebigen Blitz, der per Sync-Kabel ausgelöst werden kann. Dieses Modell soll nur besonders preiswert und leistungsfähig sein, wenn man ihn gebraucht kauft.
  • Es ist zu erwarten, dass nach Godox auch Yongnuo, Neewer und evtl. andere Hersteller per Firmware-Updates ihrer Canon-TTL-kompatiblen Blitze eine Kompatibilität zu den verkrüppelten Kameras herstellen werden oder bereits hergestellt haben. Mir stand keiner dieser Blitze zum Testen zur Verfügung, außer der Neewer NW985, und der hat nicht funktioniert.

Alternative: Optische Fernauslösung eines Fremdblitzes

Eine andere Möglichkeit, mit den betroffenen Kameras entfesselt zu blitzen ist die optische Fernauslösung externer Blitze. Hierfür ist keine elektrische Kompatibilität zwischen Blitz und Kamera nötig. Das klappt sogar mit den günstigsten Blitzen wie dem beliebten Yongnuo YN-560.

Klappe den internen Blitz der Kamera aus und nutze ihn als Master.

Stelle bei den externen Blitzen den „S1“-Modus ein. Dieser reagiert auf einen anderen Blitz und löst den Blitz aus, sobald ein anderer Blitz auslöst. Vorausgesetzt, das Licht vom anderen Blitz trifft den Lichtsensor des S1-Blitzes mit genug Intensität. Und hier liegt der große Nachteil: Diese Methode funktioniert fast nur indoor und auch nur dann, wenn genug Licht vom Kamerablitz auf die externen Blitze im S1-Modus gelangt.

Der zweite Nachteil ist, dass der Kamerablitz natürlich auch das Bild mitbelichtet, und das will man beim entfesselten Blitzen im Allgemeinen nicht. Evtl. kann man hier mit einer Blitzbelichtungskorrektur nach unten ein wenig entgegenwirken (aber Vorsicht, dann gelangt auch deutlich weniger Licht auf die Sensoren der externen Blitze!). Oder mit einer Vorrichtung, die das Licht des Kamerablitzes in Richtung der externen Blitze umlenkt, z.B. ein Blatt Papier, das schräg vor dem Kamerablitz angeklebt wird. Hier ist etwas Improvisationstalent gefragt.

Oder doch lieber einen Canon-Blitz benutzen?

Der günstigste kompatible Blitz von Canon ist wohl der Canon Speedlite 270EX II mit um die 150€. Allerdings hat der nur eine Leitzahl von 27 und ist nur nach oben schwenkbar. Und: Mit den 150€ hat man einen Blitz, der ohne weiteres Zubehör nur auf der Kamera betreibbar ist, also nicht entfesselt.

Meine oben empfohlene Lösung mit Yongnuo YN622C II Funkstrecke und Yongnuo YN560 III Blitz (Leitzahl 56, also glatt mal doppelt so stark wie der Canon 270EX II!) liegt bei nur 135€ und ist entfesselt nutzbar. Allerdings, anders als der Canon-Blitz, nicht mit TTL-Automatik, HSS und Auto-Zoom sondern rein manuell.

 

 

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